Warum noch Alben?

Warum gibt es eigentlich noch Alben? Oder wie lange noch?

Durch das Internet und dem Long Tail der Musikindustrie ändert sich nämlich nicht nur viel für kleine Künstler, sondern auch für Größere etwas.

“Früher” (oder heute) war es wahrscheinlich auch irgendwo nötig ein ganzes Album zu erstellen, da die Kosten zur Herstellung der Datenträger auch irgendwie gerechtfertigt werden müssen. Sogar bei Singles sind meist 4-5 Tracks mit drauf, wovon meist alle bis auf den Haupttrack recht schrott sind – aber so kann man wenigstens den Preis (den man braucht zur Herstellung!) rechtfertigen.

Aber im Internet gibt’s keine wirklichen Datenträger mehr. Also warum noch Alben?

SaaS-Flut im Unternehmen

Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung wie das in größeren Unternehmen/Konzernen/wieauchimmer abläuft, aber in den Unternehmen die ich leite, benutzen wir eine Vielzahl an einzelnen Services von verschiedenen Websites (u.a. natürlich auch um Kosten zu sparen – logisch). Sei es Office365, Google Docs, Google Analytics, verschiedene Verkaufsplattformen, verschiedene Hostingplattformen, Twitter, Facebook, eigene Homepage, eigener Shop und so könnt ich gerade ewig weitermachen.

Das Problem: Man hat tausend Accounts, tausend Logins, tausend Passwörter und Mitarbeiter an die man das alles verteilen muss.

Bei einem kleineren Projekt das gerade noch in der Aufbauphase ist und bisher nur die Geschäftsführer/Gesellschafter dabei ist, stellt das erstmal keine große Herausforderung. Wenig Accounts, alle Mitarbeiter haben volle Zugriffe auf alle Accounts. Bei größeren sieht das schon anders aus. Man wird ziemlich schnell vor jede Menge Herausforderungen gestellt:

  • Wie behalte ich den Überblick?
  • Wie speichere ich Passwörter und Accounts in Listen und Tabellen bestmöglichst ab um sie sicher zu gestalten und gleichzeitig die mit kurzen Zugriffszeiten (so viele Passwörter und Accounts kann sich niemand merken)
  • Wie erhalte ich die Passwort- und Accountsicherheit?
  • Wie vergebe ich an welche Personen welche Rechte?
  • Wie behalte ich den Überblick über die Personen und Rechte?
  • Wie gestalte ich meine E-Mails um möglichst eine gute Struktur zu erhalten und damit auch den Überblick zu verbessern?
  • Wie motiviere ich Mitarbeiter dazu das alles zu nutzen auch wenn sie tausend Logins und tausend Passwörter dafür haben?
  • […]

Auch hier könnte ich ewig so weiter machen. Insbesondere kleinere Unternehmen nutzen sehr viele kostenlose SaaS, da Lizenzkosten zu den großen Brüdern viel zu groß sind, sie häufig benutzerfreundlicher sind und nicht zuletzt: Trotzdem meist den Großteil genauso gut können.

Okta ist jetzt ein Unternehmen die genau diese ganzen Probleme lösen soll.

Man besitzt einen Okta Account und kann darüber auf einen Klick auf all seine anderen Webservices zugreifen. Der Administrator fügt alle Accounts mit den Accountdaten dort ein und kann für Mitarbeiter Okta Accounts erstellen. Diesen Okta Accounts können dann wiederum die eingespeisten Acconts zugeordnet – und somit Rechte vergeben – werden.

Ich habs noch nicht wirklich probiert und ein wichtiger Punkt ist inwieweit nicht unterstützte Seiten auch benutzt werden können. Irgendwie kams so rüber als könne man jede beliebige Seite einfügen und sie fügen sowieso schon wöchentlich neue Services hinzu. Letztendlich habe ich trotzdem noch meine Zweifel.

tl;dr – Hier gibts n Video: